Über uns

Bantu e.V. ist ein gemeinnütziger Verein für globale Bildung, Gerechtigkeit und Zusammenarbeit, 2019 in Berlin gegründet. Wir setzen uns dafür ein, dass marginalisierte Menschen in und außerhalb Deutschlands – besonders in der Region der Großen Seen Ostafrikas – Zugang zu Ressourcen erhalten, und tragen zur Dekolonisierung in Deutschland bei.

Unser Name

Abantu – Menschen

„Bantu“ kommt von Abantu, dem Wort für „Menschen“ in vielen Sprachen Afrikas südlich der Sahara. Wir haben den Namen gewählt, weil wir überzeugt sind: Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kulturen erreichen gemeinsam viel mehr – und unsere Unterschiede machen unsere Arbeit stärker.

Unsere Arbeit gründet auf Ubuntu – einem Begriff aus dem isiZulu und isiXhosa, der auch in anderen afrikanischen Sprachen, etwa im Westen Ugandas, gelebt wird. Er steht für Großzügigkeit, Rücksicht und Menschlichkeit gegenüber anderen: Niemand ist Mensch für sich allein. Mit unseren Partner*innen bündeln wir deshalb Ressourcen, Wissen und Fürsorge.

Ich bin, weil wir sind.
Unsere Geschichte

Gegründet aus Überzeugung

Bantu e.V. wurde 2019 in Berlin von einer kleinen Gruppe von Menschen aus Uganda und Deutschland gegründet, die zu einer Welt beitragen wollten, in der alle ein gerechtes und würdevolles Leben führen können. In der Gründungsphase haben wir uns viel Zeit genommen, das Konzept der „Entwicklungs“-Zusammenarbeit zu hinterfragen und unsere eigene Position zu reflektieren. Daraus sind unsere Mission, unsere Ziele und Werte entstanden.

Seitdem sind viele Menschen dazugekommen. Unser Büro liegt in der Kameruner Straße in Berlin-Wedding, mitten im Afrikanischen Viertel.

Vision, Mission, Werte

Vision

Eine Welt, in der alle Menschen ein gerechtes und würdevolles Leben führen können.

Mission

Wir fordern und fördern nachhaltige Entwicklung – mit einem kritischen Blick auf die politische Entwicklungszusammenarbeit und im Bewusstsein für neokoloniale Dynamiken in diesem Feld.

Werte

Abantu – Menschen im Mittelpunkt.
Ubuntu – Ich bin, weil wir sind: Wir bündeln Ressourcen, Wissen und Fürsorge, um Gemeinschaften in der Diaspora, auf dem afrikanischen Kontinent und im Globalen Süden zu stärken.

Wie wir arbeiten

Gemeinsam entscheiden

Wir organisieren uns soziokratisch: „Wer sich zusammenschließt, soll auch gemeinsam entscheiden.“ Die Arbeit verteilt sich auf selbstorganisierte Kreise, Entscheidungen treffen wir im Konsent statt per Mehrheitsbeschluss. Die rechtliche Vertretung liegt beim Vorstand nach § 26 BGB.

In der internationalen Zusammenarbeit beantragen wir Fördermittel in Deutschland und setzen die Projekte gemeinsam mit Partnerorganisationen vor Ort um, die ihre Gemeinden am besten kennen.

Die Menschen hinter Bantu e.V.

Gemeinnützige Zwecke

Freistellungsbescheid des Finanzamt für Körperschaften I, Berlin vom 16.10.2023

  • Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens
  • Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung
  • Hilfe für Geflüchtete und Verfolgte
  • Förderung der Entwicklungszusammenarbeit
Vereinsregister
Amtsgericht Charlottenburg, VR 37606 B
Steuernummer
27/661/53393
Gegründet
2019
Transparenz & Berichte
Meilensteine

Sieben Jahre Bantu e.V.

  1. 2019

    Gründung von Bantu e.V. in Berlin durch Menschen aus Uganda und Deutschland.

  2. 2020

    Erstmalige Anerkennung der Gemeinnützigkeit.

  3. 2021

    Start der Partnerschaft mit ABI in Uganda: Aufbau des Ruhaama Community Resource Centre. Bantu wird Trägerverein von Tubman.Network.

  4. 2022

    „Ubuntu für alle“: Unterstützung für rund 1.800 BIPoC-Geflüchtete aus der Ukraine.

  5. 2023

    OURS erreicht 172 Kinder mit Zerebralparese; Start des Jugendaustauschs Okushoma kwa Boona; Mama Circle und FashionEmpowerment in Berlin.

  6. 2024

    Tubman.Network wird eigenständig; Austausch in Mbarara; Black Engagement Matters vernetzt 30 Organisationen.

  7. 2025

    18 Absolventinnen an der Msingi School; Abschluss von Okushoma kwa Boona.

  8. 2026

    Erste Projekte in Burundi (Wasser für Ruziba) und Kampala (Pearl Kindertagesstätte); Bildungsprojekte mit Berliner Schulen; Ubuntu Talks in Mitte.